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Alt-Schönow im Heimatjournal RBB 19.04.2020

Wir bedanken uns beim RBB für diesen schönen Filmbericht  über unsere Kolonie.
Zu sehen im RBB  Heimatjournal  vom 19.04.2020

Links im Bild das 4 Mann Team

Filmbericht anzeigen

 

Dauerkleingarten Kolonie Alt-Schönow e.V.

 Unsere Kolonie ist für Besucher immer geöffnet.

Wir freuen uns über Ihren Besuch und geben gerne Auskunft über alles, was bei uns im Garten blüht und gedeiht. Verbinden Sie doch Ihren nächsten Spaziergang mit einer Runde durch unsere Kolonie.
Gerne begrüßen wir Sie auch bei einer unserer Veranstaltungen, hier geht es zu den Terminen.

In unserem Verein finden Sie einen Ort der Erholung, die Freude an Natur und Gemütlichkeit.
Viele nette Nachbarn helfen Ihnen gerne wenn es Fragen gibt und gerade Neulinge werden davon eine Menge haben.

Der Trend geht zum Selbstanbau

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Bis vor einigen Jahren galt der Schrebergarten mit seinen in Reih und Glied stehenden Gartenzwergen als Inbegriff der deutschen Spießigkeit.

Heutzutage erfreut sich der Kleingarten besonders bei jungen urbanen Familien wachsender Beliebtheit. Der Trend geht zum Selbstanbau und die Kinder erleben die Natur durch die unmittelbare Nähe auf eine ganz besondere Art und Weise.

Mit etwa zehn Arbeitsstunden pro Woche nimmt die Pflege des Gartens allerdings einige Zeit in Anspruch.

Daher lohnt es sich, Freunde und Nachbarn mit ins Boot zu holen und diese regelmäßig mit den Früchten aus dem Garten oder einem gemeinsamen Grillfest zu belohnen.
Das Anbauen von Gemüse und Obst gemeinsam mit Ihren Kindern, die Pflege der Pflanzen und schließlich die Ernte, sind Erlebnisse, die Ihnen kein Freizeitpark dieser Welt bieten kann.

 

Ökologische Aufwertung der Stadt durch Kleingärten

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Die Sorge für eine intakte Umwelt kann jeder für den unmittelbaren Bereich der eigenen Verantwortung übernehmen und beginnt im unmittelbaren Umfeld. Im Kleingarten bedeutet dies im Wesentlichen:

  • Wiederherstellung, Erhaltung und Steigerung der natürlichen Bodenfruchtbarkeit durch
    geeignete Kulturmaßnahmen, vielseitige Bodenbearbeitung und -Nutzung
  • Konsequenter Verzicht auf chemisch-synthetische Düngemittel

  • Anbau gesunder, widerstandsfähiger Pflanzen ohne den Einsatz von chemisch-synthetischen Herbiziden, Insektiziden und organischen Fungiziden

  • Anbau eines vielfältigen Artenspektrums mit einem hohen Anteil heimischer oder regionaltypischer Pflanzen und solcher, die als Nähr- und Nektarquelle dienen.

Kleingärtnerische Nutzung in Corona-Zeiten

Aufgrund des § 32 Abs. 1 des Infektionsschutzgesetzes vom 20. Juli 2000 (BGBl. I S. 1045),das zuletzt durch Artikel 1 des Gesetzes vom 10. Februar 2020 (BGBl. I S. 148) geändert worden ist, wird verordnet:

Auszug:

§ 14

Kontaktbeschränkungen im Stadtgebiet von Berlin

(2) Das Vorliegen von Gründen, die das Verlassen der Wohnung oder gewöhnlichen Unterkunft nach den Bestimmungen dieser Verordnung erlauben, ist gegenüber der Polizei und den zuständigen Ordnungsbehörden glaubhaft zu machen. Bei jeglichem Aufenthalt außerhalb der Wohnung oder gewöhnlichen Unterkunft ist – soweit möglich – ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten.

(3) Gründe im Sinne des Absatzes 2 sind insbesondere

...

k) die Bewirtschaftung von gärtnerischen oder landwirtschaftlichen Flächen

Keine Zusammenkünfte

In Kleingärten werden „gärtnerische Flächen“ bewirtschaftet. Daher können Kleingärtner ihre Gärten zur kleingärtnerischen Nutzung aufsuchen. „Trotzdem sind Zusammenkünfte in den Kolonien nicht durchzuführen. Natürlich dürfen jetzt auch keine Feste oder andere Vereinsveranstaltungen durchgeführt werden“, so der Präsident der Berliner Gartenfreunde.

Parzellen sind kontaktarmer Raum

Kleingärten sind derzeit für ihre Nutzer, besonders für die Kinder und Senioren, ein kontaktarmer Raum – jetzt im positiven Sinne. Sie sind zwar in freier Natur, aber sind ungefährdeter als in Parks oder anderen öffentlichen Anlagen und können so der räumlichen Enge einer Wohnung entfliehen. Berliner Kleingärten sind in dieser Zeit für mehr als nur 70.000 Pächter ein Ort der frischen Luft, der Naturnähe, der Bewegung und der Beschäftigung – mit Familien und Partnern geschätzt für 300.000 Menschen.

Gärtnerischer Anbau in Krisenzeiten

Berlin kennt viele Krisenzeiten und die eigene Versorgung durch die kleingärtnerische Nutzung ist für die Stadt schon mehrmals ein wichtiger strategischer Aspekt gewesen. „Deshalb können die Parzellen für die kleingärtnerische Nutzung aufgesucht werden“, erläutert Michael Matthei und knüpft an die obige Verordnung des Berliner Senats an. „Jetzt und in den nächsten Wochen muss der Anbau vorbereitet und Beete gepflegt werden“, erläutert der Landeschef, der selbst einen Kleingarten in Charlottenburg hat. „Wir Kleingärtner besitzen mit der kleingärtnerischen Nutzung ein wichtiges Instrument zu unserer eigenen und familiären Versorgung. Und die Berliner Kleingärtner waren in der Vergangenheit immer bereit, ihre Verantwortung zu übernehmen. Bleiben wir dieser Tradition bitte treu“, appelliert Matthei an alle Berliner Kleingärtner.

Ehrenamtlicher Einsatz

Natürlich ist ehrenamtlicher Einsatz jetzt besonders gefordert. Es sind diese selbstlosen und unentgeltlichen Tätigkeiten und Leistungen, die ein Gemeinwesen zusammen und am Laufen hält. Und das Gemeinwesen ist nichts anderes als eine große Familie. Über unsere Vereine und Verbände hinaus gilt: Je mehr Menschen helfen und sich der aktuellen Herausforderung stellen, desto besser werden wir durch diese schwere Zeit kommen.

„Daher gilt mein besonderer Dank auch allen ehrenamtlich Tätigen, aber auch allen Freiwilligen, ohne deren Unterstützung dies nicht zu leisten ist“, so Matthei weiter. 

„Bitte lesen Sie zu Ihrem Gesamtverständnis die Verordnung  vom 22. März 2020 des Berliner Senats vollständig. 

Bleiben Sie und Ihre Lieben gesund“, wünscht der Präsident des Landesverbands der Gartenfreunde allen Berlinern, sowie der Vorstand der Kolonie Alt Schönow.

 

Hier zur Verordnung vom 22.03.2020 auf der Webseite der Senatskanzlei https://www.berlin.de/corona/massnahmen/verordnung/#headline_1_10


Quelle (Landesverband Berlin der Gartenfreunde e. V.)

Aufruf an alle Pächterinnen und Pächter!

Liebe Gartenfreundinnen, liebe Gartenfreunde,
Angeschlossene Vereine haben uns berichtet , dass trotz der derzeitigen, für jeden von uns bedrohlichen Gefahrenlage durch die Verbreitung des Corona-Virus „Großfamilientreffen“ auf Kleingartenparzellen stattfinden, betonen  wir nochmals, dass ausnahmslos jede Bürgerin und jeder Bürger und damit auch Kleingartenpächter  die gesetzlichen Vorgaben zuverlässig und in vollem Umfang einhalten müssen!
Kleingartenanlagen sind keine rechtsfreien Gebiete!
Bitte helfen Sie alle mit, die notwendige räumliche Distanz zu Ihren Mitmenschen unbedingt einzuhalten.

Wer  dies  nicht  tut,  verstößt  gegen  zwingendes  Recht,  setzt  sich  einer  berechtigten  Strafe aus und schädigt sich und die Allgemeinheit in beschämender Weise. Darüber hinaus ist es Ehrenpflicht aller unserer Mitglieder, in dieser ernsten und schweren Zeit ein gutes Beispiel für Achtung und Selbstbeschränkung zu geben. Wir als Gemeinschaft erwarten von jedem einzelnen Pächter, dass er das Vorrecht, einen Kleingarten zu besitzen, nicht missbraucht.

Verantwortungsbewusste Gartenfreunde beschränken sich aber auch freiwillig:

  • Für  einen  Außenstehenden  entsteht  zwangsläufig  der  Eindruck  einer  Corona-Party,  wenn sich eine größere Zahl von Erwachsenen mit Kindern auf einer Gartenparzelle aufhalten.

Auch wenn Sie alle zu einer häuslichen Gemeinschaft gehören sollten:

  • Es ist nicht dem Ernst der Zeit entsprechend, wenn die einen sich zu Runden fröhlicher Geselligkeit zusammenfinden, während andere im Rettungs-  und Pflegedienst, in Krankenhäusern und Hilfsorganisationen bis an die Grenze der Belastbarkeit und unter Hinten -Anstellung aller persönlichen Interessen darum kämpfen, Leben zu retten.

Eine zeitlich und damit auch räumlich distanzierte Nutzung der Kleingartenparzelle ist gerade auch im Interesse jeder Großfamilie, deren Angehörigen auch wir die notwendige Erholung im Kleingarten von Herzen gönnen und sichern wollen.
Solidarität bedeutet aber auch Pflichtbewusstsein, freiwilligen Verzicht und Zurückhaltung!

Bitte denken Sie bei allem, was Sie tun, daran, dass der Gesetzgeber mit den derzeit gültigen  maßvollen  „Kontaktreduzierungsmaßnahmen“  der  Bevölkerung  einen  großen  Vertrauensvorschuss entgegengebracht hat und dass es auf das Verhalten eines jeden von uns ankommt, ob die Maßnahmen bis hin zu einer absoluten Ausgangssperre verschärft werden.
(UK)

Kleingartenentwicklungsplan 2030

Entwurf des Kleingartenentwicklungsplanes Berlin 2030

Nunmehr liegt ein erster Entwurf des Kleingartenentwicklungsplanes Berlin 2030 vor.
Der Entwurf sieht weiterhin den dauerhaften Erhalt von ca. 83 % der Kleingartenfläche und rd. 60.000 Parzellen in Berlin vor.

Hier nachzulesen, das die Kolonien im Bereich des BZV Zehlendort nicht zur Disposition
stehen und als Dauerkleingarten Kolonien ausgewiesen sind.

Details unter:
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

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Bedeutung der Kleingartenanlagen für das innerstädtische Klima

Klimawandel: Das Klima von Toulouse kommt nach Berlin

In Berlin kann man bereits seit einigen Jahren Temperatursteigerungen wahrnehmen, die sich laut PIK-Prognose fortsetzen werden. Besonders markant fällt der Anstieg in Herbst und Winter aus. „Berlin wird, was den Jahresgang von Temperatur und Niederschlägen angeht, im Jahr 2100 wahrscheinlich das Klima haben, das die südfranzösische Stadt Toulouse heute aufweist“, zitiert Fritz Reusswig einen wichtigen Aspekt des vom PIK entwickelten Konzeptes zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels (AFOK). „Wir müssen uns auf mehr heiße Tage im Sommer, mildere Temperaturen und weniger Schnee im Winter sowie auf mehr Starkregentage einstellen.“ Dies bedeutet, dass die versiegelten Flächen noch stärker als Hitzeinseln wirken, das Stadtgrün unter Dauerstress aufgrund von Hitze und Wassermangel gerät sowie zum Beispiel Keller, Tiefgaragen und U-Bahn-Eingänge häufiger überflutet werden. Parallel dazu wird ein weiterer Bevölkerungszuwachs mit verschärfter Konkurrenz zwischen Grünflächen und Wohnungsbau bzw. Infrastruktur vorausgesagt.

Hier nachzulesen, das die Dauerkleingarten Kolonien im Bereich des BZV Zehlendort das Stadtklima maßgeblich beeinflussen

 

Details unter:
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Klimawandel:
Landesverband Berlin -Klima
Konzept zur Anpassung
des Berliner Stadtklima's

 

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